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6

Ein Film deckt auf: Göttinnen via Avatar, Aschenputtel im realen Leben. Seinerzeit bei mir liegen geblieben, wiederentdeckt, aufgrund der Laufzeit als kleiner Snack gut tauglich. Host erfüllt alle Erwartungen im Bereich des Found Footage- / Desktop-Horror, gute und schlechte. Jump-Scare auf Jump-Scare, anders als Paranormal Activity ohne großen Vorlauf im Sinne von "Handlung". Das angedachte Grusel- und Schock-Entertainment ist also rein eine Frage des Geschmacks, bzw. der Einstellung dazu, sich auf so eine Art Horror einzulassen. Wem derartige Konzepte liegen, wird hier 100% abgeholt, versprochen. Alle anderen wissen vermutlich vorher schon, dass ihnen das nicht liegt.

3

Auch wenn man den Machern attestieren muss, dass sie in einer Zeit des totalen Lockdowns und mit den wenigen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen, so etwas wie einen Film fabriziert haben, so ist das Resultat doch nur der x-te Desktop-Terror und obendrein scheußlich anzusehen. Wenn der Bildschirm, also die "Erzählfläche" des Films, aufgrund einer Videotelefonie-Sitzung (ob nun Facetime, Skype oder wie hier Zoom ist dabei Jacke wie Hose) und wegen der vielen Teilnehmer bisweilen siebengeteilt ist (!) und uns innerhalb der 57 Minuten Laufzeit meist nur ängstliche Mädelsgesichter entgegen glotzen, dann ist das trist und auf Dauer überaus anstrengend anzusehen. Das fast ausschließlich unsichtbare Böse lässt auch meist nur die Zimmertüren im Hintergrund zuknallen oder zerrt jemanden am Bein aus dem Raum. Und da gibt es Leute, die herkömmliches Found Footage hassen?! Diese Untergattung hier ist viel übler!

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