Review

Hätte Joon-u doch mal besser auf seine Mutter gehört und Gemüse eingekauft. Jetzt sitzt er mit nur noch einer einzigen Tütensuppe zu Hause fest, während draußen die Zombieapokalypse tobt. Und dann wird auch noch der Fortnite-Server abgestellt!

Was der deutsche RAMMBOCK als kurzen, knackigen Zombiereißer und der französische THE NIGHT EATS THE WORLD als spannendes Survivaldrama (mit stummen Zombies!) inszenierte, wird hier zum stylischen Actionthriller – wie für asiatische Verhältnisse üblich etwas plakativer und überzogener, aber zum Glück nie albern oder lächerlich.

Im Gegenteil, der Humor ist genau richtig dosiert, Emotionen, Schocks und Action wechseln sich schön ab, so dass der Film trotz seiner durchschnittlichen Zombiehorden und wenig Gore sehr kurzweilig zu unterhalten weiß.

Darüber hinaus können hier auch mal die Darsteller überzeugen – nicht unwichtig beim überschaubaren Personal des Films. Ah-In Yoo zeigt Mut zur sympathischen Tumbheit, während Shin-Hye Parks Kim im weiteren Verlauf des Films noch mit ihren Fähigkeiten überrascht.

Ein feiner Horrorhappen für zwischendurch, der zeigt, dass man nicht unbedingt ein großes Budget à la PENINSULA braucht, um einen wirklich guten Zombiefilm hinzubekommen.

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