Als Evelyn im Museum eine Statue besprühen will trifft sie auf den etwas schüchternen Teilzeitmuseumswächter Adam. Die beiden verlieben sich und Evelyn beginnt Adam nach und nach zu beeinflussen und zu ändern bis er sogar verspricht sich nicht mehr mit seinem besten Freund Phillip und seiner ehemaligen, heimlichen Liebe Jenny zu treffen.
Eigentlich muß man sagen, daß man von einer solchen Story als Zuschauer nicht gerade viel zu erwarten hat, speziell wenn der Film nicht unter der die Rubrik "Komödie" eingeordnet werden kann. Was also bietet uns Neil LaButes auf seinem Theaterstück basierender Film?
Zuerst einmal jede Menge an teilweise qualvoll langen Dialogen, die anfangs mehr und mehr zu nerven beginnen. Wartet man doch ständig darauf, daß etwas großes, entscheidendes passiert. Mit der Zeit aber kann man sich mit dem gemächlich dahinplätschernden Tempo des Streifen durchaus anfreunden, da man sich vielleicht an eigene Situationen/Beziehungen erinnert, in denen man auch so manche Angewohnheit oder auch seine Erscheinung der/dem jeweiligen Partnerin/Partner zuliebe aufgab oder änderte. Jeder hat da natürlich seine eigenen Grenzen, aber die sich steigernden Forderungen und Komplikationen die Adams neue Flamme in seinem Leben und Umfeld anzettelt steigern sich zusehends und stehen recht schnell mehr in keinem Verhältnis zu dem was er aus dieser Beziehung erhält. Ich persönlich hätte die Gute sicherlich nach kürzester Zeit in den Wind geschossen...
Adam aber nicht und deshalb wundert man sich und schaut dem Treiben zu, ständig mit der Frage auf den Lippen "Wieso macht dieser Depp das egentlich mit?"
Hieraus bezieht der Film auch einen gewissen Reiz, der allein aber die ganze Story nicht tragen kann.
Der dringend notwendige, finale Knalleffekt setzt dem ganzen Film dann doch ein Highlight auf, daß mich persönlich ziemlich überraschte...
Um hier nicht zu spoilern verrate ich natürlich nichts über den Ausgang des Films und auch nicht meine Gedanken dazu, kann aber sagen, daß das Ende für einige Längen entschädigt.
Schauspielerisch und auch sonst gibt es nichts großartig zu bemängeln, alles ist durchaus solide, auch wenn einige der Darsteller/-innen nicht mehr so ganz als College-Studenten durchgehen.
Fazit: Nicht gerade ein hochspannender Film, aber die menschliche Komponente regt sicherlich etwas zum nachdenken an.