Keine endlosen Zerstörungs- und Gewaltorgien.
Keine pseudo-coolen Sprüche.
Kein besonders orginelles Meisterwerk der Filmgeschichte, aber eine solide gemachte, lockere Räuber-Komödie a la "Oceans Eleven", ganz auf die bezaubernde Charlize Theron zugeschnitten, die dem eigentlichen Hauptdarsteller Mark Wahlberg ziemlich blass aussehen lässt und mit den anderen Darstellern im den Hintergrund verschwinden lässt.
Für Theron-Fans ist "Italian Job" also ohne Frage ein Muss.
Sowieso fällt auf, dass der Geschichte um Theron, dessen Vater, gespielt von Donald Sutherland, der von Edward Norton am Anfang des Filmes erschossen wird, mehr Platz eingeräumt wird, als dem eigentlichen Clou, was aber immer absolut natürlich und in keiner Szene affektiert oder gefühlsduselig herüber kommt, was diesem Heist-Movie etwas Herz und Seele verleiht.
Wenn der Film dann nicht mal langweilig ist, fällt es für mich schwer, allein wegen dieser sympathischen Ader oder der Grösse, mal den Figuren Platz einzuräumen (Obwohl...eigentlich nur einer), dem "Italian Job" keine 8/10 zu geben.