2 Flugbrüchige ersichten auf einer fremden Insel Godzilla wie er gegen einen gestachelten Dino kämpft. Als dann noch bekannt wird, dass sich Godzilla in Richtung Osaka bewegt, geraten die Massen in Panik. Durch ihre Verdunkelungsmethode wird eine ganze Stadt lahm gelegt um Godzilla, der durch Licht angezogen wird, abzulenken. Doch durch ein Missgeschick flüchtender Krimineller wird Godzilla dennoch angezogen. In Begleitung des stacheligen Dinos. Und wieder liegt eine Stadt in Schutt und Asche.
Der Nachfolger "Godzilla kehrt zurück" ist der zweite Teil nach dem glorreichen "Godzilla" aus dem Jahre 1954. Nach dem Erfolg war es eigentlich vorhersehbar, das ein Nachfolger erscheint und ähnlich vonstatten geht es in diesem zweiten Teil. Alles beschränkt sich wieder auf hysterische Massenpaniken und natürlich die total charmanten Zerstörungsorgien des Plastikmonsters. Einzige Neuerung ist hierbei der Kampf gegen den neuen stacheligen Dino, der so wunderbar klasse inszeniert worden ist, dass es einfach bloss Spass macht. Dass es sich dabei bloss auf die altbackene Inszenierung beschränkt sollte klar sein, denn ein Film, der damals als ernstzunehmender Schocker durchgehend wollte, ist aus heutiger Sicht bloss noch unterhaltsamer Monstertrash. Die Monsterfilme aus den 50er funktionieren heute wahrlich bloss noch als reine Trashfilme und das ist so charmant wie auch hochsymphatisch, denn explodierende Plastikstädte und zuckende, hyperaktive Plastikmonster sind schon extraklasse anzusehen. Eine Faszination, die sich wahrhaft bloss auf die altbackene Action beschränkt, denn der Rest kann so einige Längen nicht verstecken. Die Romanze des Fliegers und der Funkfrau sorgen dann doch schon für elendige Langeweile und als Osaka durch die beiden zerstört wurde (Filmminute 46.) langweilt der Film nur noch durch total auf ernst getrimmte, wissenschaftliche Gespräche. Aus heutiger Sicht natürlich eher Spannungshemmend, vor 54 Jahren war das ganze sicherlich ein Massenphenomen spannungsreicher Inszenierung.
Fazit:
Godzilla kehrt zurück ist charmanter und symphatischer Monsterhorror, wie er genialer nicht sein könnte. Es macht einfach Spass den Film zu sehen, wenn auch einige Längen nicht abzuweisen sind. Plastikmonster, Plastikstädte, Plastikpanzer und Effekte aus der Hölle. Herrlich belustigend.
7/10