Review

Papa liegt im Sterben, Mama verliert den Verstand und die erwachsenen Geschwister sehen sich zudem noch mit der Inkarnation des Leibhaftigen konfrontiert.

Regisseur Bryan Bertino hat den großartig spannenden THE STRANGERS, aber auch den unterdurchschnittlichen THE MONSTER geschrieben und inszeniert sowie das miese STRANGERS-Sequel produziert und gescriptet. THE DARK AND THE WICKED legt nun nahe, dass THE STRANGERS wohl ein Glücksgriff war.

Der Film scheitert vor allem an seiner Überambitioniertheit. Hier wird wirklich alles zusammengeworfen, was geht – Geschwisterzwist, Abschied von den Eltern, Heimsuchung und Horror. Sinn macht das alles nicht, es nervt vielmehr. Schade auch um die ansonsten immer charismatische Marin Ireland (SNEAKY PETE, UMBRELLA ACADEMY), deren schauspielerische Leistungen hier auf Schreien, Weinen und Selbstverstümmelung reduziert werden.

Wie man relevante menschliche Themen mit Genremotiven kongenial vereint, zeigt ein Film wie RELIC, das hier ist trotz ein paar gelungener Schreckensmomente eher eine Horor-Showreel.

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