"Königin Kelly" hatte eine ziemlich turbulente Produktionsgeschichte. Ursprünglich wurde die Produktion unter der Regie von Erich von Stroheim bereits 1928 begonnen. Der hatte angeblich ein Drittel der geplanten Filmlänge von vier Stunden gefilmt, als es zum Zerwürfnis zwischen ihm und Produzentin/Hauptdarstellerin Gloria Swanson kam. Der Film - noch als Stummfilm gedreht - wurde nach dem Streit gestoppt und für zwei Jahre eingelagert.
1930 ordnete Swanson den Nachdreh verschiedener Szenen samt Ton an, um den Film fertig zu drehen und zu veröffentlichen. Da von Stroheim seine Freigabe verweigerte, konnte der Film in den USA nicht veröffentlicht werden, fand aber europäische Märkte, als er 1932 endlich in die Kinos kam.
Erst 1967 kam der Film für kurze Zeit in den USA in die Kinos.
1985 wurde die usprünglich geplante Fassung (restored version) dann in die Kinos gebracht.