Review

Staffel 3 - 7/10

Staffel 3


Mal Cherie, mal Chaos

In der bereits dritten Staffel von „Emily In Paris“ muss sich die attraktiv-naive Amerikanerin sowohl für eine Marketingfirma als auch für einen Mann entscheiden - nur verrückte Luxusklamotten gibt’s zum Glück genug und man muss sich nicht nur für ein chices Kleid mit Karomuster entscheiden…

Von Mode und Männern, von Paris und von Stil, 
sieht diese teenage'rige Serie immer aus wie zehnmal gewaschen mit Pril. 

Lily Collins bleibt süß, die Stadt der Liebe ganz romantisiert,
selten habe ich mich mit und über ein Guilty Pleasure lockerleichter amüsiert. 

Die Kleider gehen von ugly bis nice,
das zu gucken mit seinem Frauchen hat schon seinen Preis. 

Die Nebenfiguren bleiben schrullig und Klischees sind nie weit, 
eine Art „Der Teufel trägt Prada“ in jugendlich und light.

Die MTV-Produktion spürt man jederzeit klar, 
eindeutig wird hier geformt eine zukünftige Stilikone und Star.

Zwischen Audrey Hepburn und Litfaßsäule,
schwingt diese bunte Soap niemals die subtile Keule. 

Dennoch bereue ich keine Sekunde und bin immer heiter dabei,
es gibt doch sonst einfach zu viel grauen und bierernsten Brei.
 
Da darf man auch mal trashig über die Strenge schlagen,
man übersieht vor lauter Zuckerwatte einige Fehler, die die Serie (seit Beginn) plagen. 

Allzu lange kann und sollte man dieses stylische Hin-und-Her nicht ziehen,
vor dem Charme und der Naivität dieser Produktion kann und will ich jedoch (noch) gar nicht fliehen. 

Fazit: die hipste und kurzweiligste Supersoap aller Zeiten? Trash Couture? Oder einfach nur süß, naiv, sexy? In jedem Fall bleibt „Emily In Paris“ perfekt für den leichten Konsum gemacht. Für Paare, Dates und Gesprächsstoff. (7/10)

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