Review

Handlung:
Chris Cringle und seine Frau stecken in finanziellen Problemen, da immer mehr Kinder nicht artig sind und sie so die Quoten der Regierung, für die sie und ihre Helfer bezahlt werden, nicht erfüllen können. Notgedrungen stellen die Beiden mit den Elfen dann zum Ausgleich Militärequipment her, was gerade den Weihnachtsmann sehr deprimiert.
Doch damit nicht genug. Ein vernächlässigter, reicher Junge, ein ziemliches Arschlochkind, ist stinksauer über das Stück Kohle, das er bekommt, so dass er einen Auftragskiller, der ebenfalls noch eine Rechnung mit Cringle offen hat, engagiert, den "Fatman" zu töten.

Meinung:
Zu allererst das Wichtigste: Fatman ist KEIN Actionfilm! Klar, der Showdown ist actionreich und nicht gerade zimperlich, aber er ist kein Actionfilm, wie er mancherorts dargestellt wird. Viel eher ist er eine etwas andere Weihnachtskomödie.
Und das erledigt Fatman ganz ordentlich. Zwar ist Fatman kein absoluter Brüller, aber die Vermengung klassischer Weihnachtsklischees mit eiskaltem Realismus funktioniert und bietet mal einen anderen, amüsanten Ansatz, als die typischen Familien-, Killerweihnachtsmann- und derber St. Nick-Filme.
Zudem lässt das Regieduo Gibson, Goggins und Jean-Baptiste genug Zeit mit ihren Charakteren zu spielen, was die drei toll erledigen. Gerade Goggins ist sowieso immer klasse.
Dass bei alle dem sogar neben einer echten Weihnachtsbotschaft auch etwas Konsum- und Gesellschaftskritik mitschwingt, gefällt ebenfalls.

Kurzum:
Solide Weihnachtskomödie mit interessantem, gut umgesetzten Ansatz. Allerdings, trotz gutem Showdown, kein Actionfilm.

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