Review

Eigentlich ein verdammt cooler & toll gefilmter Streifen (Regie: Roseanne Liang), der nur leider irgendwie nicht so richtig zünden will.

Neuseeland, 1943. Im letzten Moment klettert Maude Garrett (Chloë Grace Moretz) in einen startbereiten B-17-Bomber. Anweisung von höchster Stelle, sagt sie. Mit dabei hat sie nur einen kleinen, verschlossenen Korb, der unter keinen Umständen geöffnet werden darf. Die Besatzung, ausschließlich Männer, ist angepisst & lässt sie dies auch kontinuierlich spüren. Als sie in der Luft sind, sieht Maude, dass auf der Tragfläche ein kleines Monster herumturnt. Es ist...

Ein Gremlin, yeah! Und ein ausgesprochen hässlicher & bösartiger noch dazu. Chloë spielt sich da echt ’nen Wolf ab, hat es gegen das Drehbuch aber nicht leicht. Denn dieses verfrachtet sie gleich mal nach unten in den engen Geschützturm, wo sie ca. die Hälfte des Films ausharren muss, während die Männer oben sie unaufhörlich mit ihrem machohaft anzüglichen Gebrabbel so sehr erniedrigen, dass man sich glatt zu schämen beginnt, ein Geschlechtsgenosse zu sein.

Die Action ist interessant gefilmt (die Upside-Down-Szene!), punktet aber nicht wirklich mit Realismus. Dass Chloë (& der Gremlin) außen am Flugzeug herumklettern, okay, das lasse ich noch gelten. Aber dass die Frau dann mal aus dem Flugzeug fällt, durch die Explosion eines feindlichen Bombers unter ihr nach oben geschleudert wird & durch das Loch wieder ins Flugzeug einsteigt, ist mir dann doch einen "Tick" zu drüber.

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