Review

Ein verheerender Sturz während eines Urlaubs zwingt die Australierin Sam Bloom in den Rollstuhl. Die sich in ihr auftürmende Resignation ist auch für die anderen Familienmitglieder belastend. Eines Tages bringt einer der Söhne ein Vogeljunges mit nach Hause, das nach und nach Einfluss auf das Familienleben nimmt.

Beruhend auf wahren Begebenheiten erzählt der von Glendyn Ivin inszenierte Film so eine Geschichte um die Familie Bloom und die inneren Konflikte, die sich ob des Unfalls zwischen den Mitgliedern Bahn brechen. Im Zentrum steht dabei die von Naomi Watts gespielte Sam, die in der neuen Lebensrealität verloren scheint. Ebenso fokussiert sich das Drama auf den von Andrew Lincoln porträtierten Ehemann Cameron und den Sohn Noah, gespielt von Griffin Murray-Johnson.
Der „Penguin“ getaufte Vogel wirkt hier als Antrieb für die Ereignisse rund um Sam und über weite Strecken verläuft der Film in geregelten Bahnen nach bekannten Mustern, schafft es aber tatsächlich in einer oder zwei Szenen, einen wirklich mal zu packen. Dennoch ist der Dramateil relativ leichte Kost und die sich angestauten Konflikte sind dann irgendwann in einer Minute aus dem Weg geräumt.

Naomi Watts spielt dabei einnehmend gut und vermittelt den inneren Schmerz spürbar nach außen. Oft bleibt es dabei klischeefrei, wenn es auch gerade im letzten Drittel spürbar filmdramaturgisch konstruiert wirkt. Aber muss ja, das Feel-Good-Film-Publikum möchte das und so ist das Ergebnis ein fließender und szenenweise ansprechender Film, aber eben auch einer mit wenig Kontur und Tiefe.

Details
Ähnliche Filme