Alle Kurzkommentare


5

Stell Dir vor, Du drehst den "Exorzisten" und Dein Hauptdarsteller ist tatsächlich besessen. Das ist wohl die Prämisse des Films. Die Anspielungen auf den Klassiker sind unübersehbar. Nur im Unterschied zu diesem Film hatte dieser Klassiker echte Spannung und das wahre Grauen zu bieten. "The Exorcism" dagegen ist todlangweilig, bietet die üblichen Dämonenschocks, nur in sehr milder Form und geringerer Anzahl. Unter der Vielzahl vergleichbarer Filme ist dies trotz namhafter Besetzung wirklich einer der Schwächsten. Dabei machen Kamera und Regie keinen schlechten Job. Nur  - es passiert kaum etwas. Das einizig Gute an diesem Film ist Russell Crowe, der spielt diese Rolle wirklich weltklasse. Erstaunlich, wieviel Ausdruck er mitbringt. Für Crowe-Fans allein lohnt sich der Film, allen Anderen sei ein großer Bogen empfohlen!

4

Bin nur ich dem Missverständnis auferlegen, dass das ein zweiter Teil zum einigermaßen erträglichen „The Pope's Exorcist" ist? Das Cover gibt sich auf jeden Fall Mühe, das noch zu befeuern. Solche Kniffe kennt man eher aus dem C-Movie-Bereich. Das dieser Film schon seit 2019 auf sein Erscheinen wartet, spricht ebenfalls Bände. Die Idee des Filmes in Film, eine Art verfluchter Dreharbeiten, ist einfach bei den realen Umständen eines der cineastischen Vorbilder gestohlen. „The Exorcism“ bedient sich bei vagen Hintergründen von „The Exorcist“, wie einfallsreich. Genau wie die Jump-Scare-basierte Umsetzung. Crowe gibt sich Mühe, sein Ausflug in den Yoga-Bereich ist noch das Highlight, das Finale allerdings keins, sondern der Höhepunkt des behäbigen, drögen und faulen Schwachsinns.

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