Code of Silence, so der Originaltitel, ist einer dieser 80er Actioner der sich keine Fehler erlaubt hat und wahrscheinlich ist das auch der Grund , warum er, selbst heute noch, so viele Fürsprecher hat (auch wenn wohl viele Nostalgiker dabei sein dürften).
Denn, mal abgesehen davon, das Cusack einer der härteren und tiefgründigeren Chuck Norris-Streifen ist (wenn man bei Filmen dieser Art überhaupt von tieferen Gründen sprechen darf), fängt er den Flair dieser Epoche perfekt ein und schickt den Zuschauer auf eine kurzfristige Taxifahrt durch die dreckigen Großstädte des Amerikas der 80er Jahre, in denen am helllichten Tag ganz viele Menschen mit vollautomatischen Gewehren perforiert werden und es nur einen, wortkargen Bullen in der Stadt gibt, der bereit ist sich mit der halben Unterwelt anzulegen (und gewinnt!).
Alles zügig geschnitten, mit einem funktionierenden Skript versehen und ohne größere Längen. Genau so, wie viele andere Filmer seiner Zeit. Und genau das, was man damals sehen wollte. Glaubwürdigkeit hin oder her. Chuck Norris war jahrelang Garant für Actionfilme dieser Gattung und Code of Silence ist einer der Gründe dafür.