Tja, der Chuck..
Held einiger B-Movies zeigt hier eindeutig seine beste Leistung. (Sehen wir mal von seinem Duell mit Bruce Lee in "Die Todeskralle schlägt wieder zu" ab).
Als "schweigsamer" Sergeant, der wenig auf Kollegialität gibt, und auch mal einen seiner Jungs ans Messer liefert, und damit den Unmut seiner Kollegen auf sich zieht, zieht Eddie Cusack (Norris) einen blutroten Faden durch die Chicagoer-Drogenszene. Schließlich steht er ganz allein da, als der Bandenkrieg zwischen den Scaleses und den Comachos ausser Kontrolle gerät.
Damit ist der Inhalt dieses Streifens auch schon erzählt. Und das ist meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung. Wer würde Chuck Norris schon einen komplexen Charakter abnehmen? Kein Mensch! So ist eine Darstellung seinerseits als wortkarger Martial-Arts-Cop für ihn wie auf den Leib geschnitten. Allerdings, würde das in einem neuen Film mit ihm, heutzutage nur noch lächerlich wirken. Deshalb war es von ihm schon klug, eine TV Serie, wie "Walker, Texas Ranger" als erste Priorität zu benennen, und ansonsten das Filmen ganz zu lassen.
In einem Atemzug, könnte man vielleicht noch "McQuade - Der Wolf" und "Delta Force" als ganz ordentliche Streifen des Chuck Norris angeben. Das wars dann aber auch schon..
Gute Abendunterhaltung, mit leider nicht allzu vielen blutigen Action-Szenen.. 7/10