Review

Freaky Friday the 13th


„Freaky“ ist einer der brutalsten Filme, den ihr je mit eurer Freundin gucken werdet. Und den sie dennoch lieben könnte - oder besser gesagt ihr beide... Erzählt wird von einem Jason-artigen Serienkiller ganz klassisch und (nicht zu) augenzwinkernd in freitag'scher Manier - aber durch einen alten Maya-Dolch/-Fluch tauscht der gefürchtete, sprachkarge Riese die Rollen mit seinem letzten Opfer, das mit viel Glück entkommen konnte. Und so befindet sich nun eine schmächtige Teenagerin im Körper eines gesuchten Mörders und vice versa - was vor allem an der Highschool, die natürlich vor potentiellen Opfern nur so wimmelt, für gehörig Blutzoll, Chaos und quasi ein All-You-Can-Kill-Buffett sorgt...

„Freaky“ ist ein Hit. Das merkt man sofort. Und ich hoffe doch sehr, dass er auch hierzulande (vielleicht auf Festivals?) noch mit Gleichgesinnten auf der großen Leinwand genossen werden kann. Er macht einfach viel zu viel Spaß um ihn allein daheim „unter Verschluss“ zu halten. Die Mischung aus „Freaky Friday“ und „Friday the 13th“ trifft beide gegensätzlichen Genres auf den Kopf, Vince Vaughn spielt die Schülerin zum Kaputtlachen gut, auch Kathryn Newton mimt das Biest mit Bravour, der Härtegrad saftet durch jeden Verband und beiden Genres wird die lange Nase gezeigt, beide werden spektakulär und spielerisch auf den Kopf gestellt, jedoch ohne sich zu fies über ihre Art, Marotten und Zielgruppen zu echauffieren. Gang im Gegenteil. Keine Minute wirkt vergeudet, „Freaky“ ist hip und hart, cool und krawallig, rebellisch und retro. Eine Faust einmal quer durch den Körper und in die Luft. Ich hatte lange nicht mehr dermaßen viel Fun. Und der „Happy Deathday“-Regisseur zeigt überdeutlich, dass mit ihm zu rechnen ist. 

Fazit: Mason Takes Swaphatten - „Freaky“ surft genau die richtige Welle aus Fun und Ernst, Gore und Girlies, Slasher und Körpertauschkomödie. Eine saftige Sause! 

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