Review

Begegnung der bezaubernden Art


Was für ein erstaunliches Einfühlvermögen wir Menschen doch haben können, 
da ist man fast gewillt, uns unsere Kriege und Misere kaum zu gönnen. 

In dieser wunderschönen Netflix-Doku lernt ein etwas verlorener Mann eine Krake kennen, 
man könnte es fast schon mehr als eine normale, tierische Freundschaft nennen. 

Eine ganz spezielle, lebensverändernde, herzliche Verbindung, 
acht Arme und viel Wärme helfen hier bei der Lebensfindung. 

Traurig, niederschmetternd, aber vor allem voller Weisheit und Hoffnung, 
selten war die Landung derart weich bei einem abgetauchten Kopfsprung. 

Vom Kreislauf des Lebens, von Erneuerung und Klarheit, 
dass unfassbar viele, vielleicht sogar alle Tiere uns in vielen Dingen weit voraus sind, kommt langsam deutlich von Vermutung zu Wahrheit. 

Wie wir von der Natur lernen können, wie wir Teil von ihr sind, 
sollte erfahren und beigebracht bekommen meiner Meinung nach jedes Kind. 

Und das ist kein Baumschulen-Kumbaya-Bullshit, 
würden viele Menschen nur einen Bruchteil dieser Erfahrung machen, würde das bringen unmittelbaren Fortschritt. 

Saugnäpfe, die neugierig tasten und berühren, 
können zu so viel mehr Vorsicht und (innerem wie äußerem) Frieden führen. 

Diese Krake geht definitiv in die Geschichte ein, 
und wird wohl für immer nicht nur in Craigs Herzen sein. 

Mal eine ganz andere, sehr intime und persönliche Herangehensweise an Naturdokus,
wirkt das Ganze hoffentlich selbst für die größten Skeptiker und Fleischesser nicht mehr wie reiner grüner Hokuspokus. 

Fazit: Lernen, Verstehen, Fühlen, Lieben - eine Freundschaft, eine Empathie, eine Neugier, fast schon eine natürliche Romantik, die man nicht verpassen sollte! Kleine, große Oktopusdame, du wirst niemals vergessen und hast uns alle berührt! 

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