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Wenn ein zeitgenössischer Horrorfilm auf den ersten Blick gut ausschaut und dann doch nicht hält, was er verspricht... FEAR PHARM ist wie eine seltsame Scooby-Doo-Variante von KETTENSÄGENMASSAKER, bei der das Zusammenspiel aus Spaß und Grauen nicht immer so funktioniert, wie die Macher es wohl gerne gehabt hätten. Sprich: Der alberne Zotenhumor dominiert zu lange, bei vielen Scherzen kann man inzwischen nur noch mit den Augen rollen und das völlig unkomische Ende ist eigentlich viel zu düster und böse für diese Art von Streifen. Weitere Kuriositäten und Schwachpunkte: Das "Spiel" macht ebenso wenig Sinn wie das viel zu groß geratene Maisfeldlabyrinth, in das sich den vielen Kamerafahrten nach zu schließen wohl der Regisseur verliebt hat, oder das Motiv der Menschenjägersippe. Positive Aspekte: Die Heldin ist tough und süß und einige krude Momente kommen doch etwas überraschend.