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Ein Mädchen zieht mit ihren Eltern in eine andere Stadt und gewinnt neue Freunde in einer Gruppe von Außenseitern. Jedes dieser Mädchen hat eigene Probleme, doch alle eint ein besonderes Interesse: Das Okkulte. Sie bilden einen Hexenzirkel und gewinnen echte Macht... 
Endlich mal wieder ein Horrorfilm auf College Basis, der beweist das amerikanische Teenager offensichtlich allesamt einen Bohnenstroh IQ haben. Diesmal treibt sich aber kein böser Slasher (schade eigentlich) auf dem Campus herum, sondern vier Möchtegern Teenie Wiccas, die solch grauenerregende Sachen machen wie anderen Haarausfall aufzuhexen oder sich Blocksberg mäßig die Haare neu zu färben. Der Härtegrad ist gering und die FSK 16 Einstufung eher aus Marketinggründen gewählt wurde, der ganze Film jedenfalls ist eine blutleere Angelegenheit.
Im übertragenen Sinne kann man das auch auf die erste Filmhälfte beziehen, in der mal so richtig gepflegt eigentlich gar nichts passiert, außer ein paar müden Späßchen und dem üblichen College-Drama-Gelaber und der Feststellung das unsere vier Nachwuchs-Scheiterhaufen-Kandidatinnen hauptsächlich aus nicht wirklich ans Herz wachsenden Außenseiterziegen besteht. Spannung gibts jedenfalls keine und auch auf der Humorschiene kann der Hexenclub nicht punkten.
Einzig in Richtung Finale nimmt der Film etwas Fahrt auf und die letzte halbe Stunde kann man durchaus als Unterhaltung bezeichnen, die auch Mainstreamgemäß (wurde schließlich von Columbia produziert) moralgerecht abgeschlossen wird.
Hexenclub ist mal wieder so ein Möchtegernhorrorfilmchen auf Popcorn Basis. Kein 10jähriger würde sich nach dem Genuß der Veranstaltung auch nur eine Minute vorm einschlafen drücken. Die Darsteller sind dabei sogar recht gut und besonders die Trickabteilung leistet hervorragende Arbeit, aber die Story ist leider zu arm an Höhepunkten um wirklich mitzureißen. Trotz nochmaligen Kompliment meinerseits an die FX Macher nur 5/10

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