Der Polizist David Sung [ Mark Cheng ] fällt bei der Verfolgung eines Verbrechers ins Koma, und wird erst 8 Jahre später wieder erweckt. Nun hat er natürlich Schwierigkeiten, sich der veränderten Zeit anzupassen; ausserdem ist noch eine Rechnung mit dem Verbrecher von damals offen.
Was halbwegs nach DEMOLITION MAN klingt, wirkt von der Inszenierung und Machart her dann doch eher wie BUCK ROGERS oder ein AIP Serial. Alles ist unfreiwillig komisch, das einzige Zukunftsmerkmal ist mangels Budgets nur, dass man jetzt Chipkarten benutzt !?!? und das Polizeigebäude von aussen rot ist.
Der holprige Schnitt begleitet uns und David dann 3x in die Festung des grössenwahnsinnigen und ziemlich chargierenden Bösewichts [ Robert Mak ]: Beim 1ten Mal wird noch Alarm ausgelöst, beim 2ten Mal steigt man einfach über die Lichtschranke drüber hinweg und beim 3ten Mal fliegt in einem bondmässigen Showdown das ganze Gebäude in die Luft, nachdem im Innenraum [ sieht aus wie ein Kraftwerk ] fröhlich geschossen und gekickt wurde. Man sieht schon sehr deutlich, dass die HK Chinesen keinen Dunst von Science fiction haben; das Drehbuch von Poon Man Kit [ Regisseur und Autor von SHANGHAI GRAND ] ist so naiv wie simpel, ausserdem weisst die Erstlingsregie von Tin Kai Man [ im wahren Leben Schauspieler und vereinzelt Production Manager bei Stephen Chow Filmen ] doch recht gravierende Mängel auf.
Der Trashfaktor ist schon ziemlich hoch, dann explodiert hier und da auch schon mal ein Kopf oder es werden die Flammenwerfer ausgepackt; die Actionszenen reichen von ganz gut über schlecht bis zu lustig, besonders die vollkommen bescheuert gefilmte Materialschlacht auf der Strasse verleitet doch mehrmals zu Lachern.
Leider läuft da noch ein besserwisserisches Kind den ganzen Film durch die Gegend, ansonsten gute dumme Unterhaltung.