Review

Wie in der Review zum Original angekündigt, folgte die Sichtung des Remakes aus dem Hause Blumhouse von Andrew Flemings "Der Hexenclub" aus dem Jahre 1996. Dabei stellte sich allerdings heraus das die Neuauflage, welche unter der Regie von Zoe Lister-Jones entstand, in die Kategorie überflüssig eingeordnet werden muss.

Dabei beginnt alles, wie in Flemings Film, mit einem Umzug. So wird die junge Lily von ihrer Mutter in eine neue Stadt verfrachtet, um dort mit einem Mann und dessen drei Söhnen zu leben. Die Eingewöhnung fällt Lily in die Patchworkfamilie dabei allerdings schwer. Auch an der neuen Schule läuft es Anfangs nicht gut, zumal ein peinlicher Vorfall gleich am ersten Tag das ganze nicht leichter macht. Erst als Lily die drei Mitschülerin Frankie, Tabby sowie Lourdes kennen lernt schöpft sie neuen Mut. Alle drei gestehen dabei Lily gleich zum Anfang das sie sich als Hexen versuchen und glauben mit Lily die benötige vierte im Bunde gefunden zu haben. Tatsächlich stellen sich nach der Gründung des Hexenclubs bzw des Zirkels schnell Erfolge ein. Als es allerdings zu einem tödlichen Zwischenfall kommt trennen sich die Wege von Lily und ihren Mitstreiterin. Als diese allerdings in große Gefahr gerät benötigt sie dessen Hilfe...

Wesentlich flacher und Spannungsärmer hinterlässt Lister-Jones Film einen enttäuschenden Eindruck. Zwar hatte auch Fleming kein Meisterwerk geschaffen, dennoch wirken die Charaktere in der Neuauflage unglaublich Eindimensional, da lediglich Lily greifbar gemacht wird. Vor allem ihr drei Mitstreiterin bleiben außen komplett vor und verkommen im Gegensatz zu Flemings Film zu reinen Stichwortgeberin. Besser sieht es auch nicht bei den restlichen Figuren wie der Familie aus, geschweige denn dem Bösewicht. Was das ganze nicht besser macht, ist zudem die Tatsache das der Horror Faktor stark zurück geschraubt wurde, was zur Folge hat, das der Film zu einem unterdurchschnittlichen Teenager Highschool Filmchen mutiert.

So reicht es mit Hängen und Würgen für knappe 5 Punkte. Solide Schauspielerleistungen sowie einige halbwegs vernünftige Ansätze werden von dem schwachen Drehbuch, welches wie aus dem Setzbaukasten wirkt, zunichte gemacht und lassen zudem kaum Spannung aufkommen. Eben ein weiteres überflüssiges Remake.

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