Review

Bei den meisten Pixar-Kurzfilmen entfaltet sich die Wirkung erst nach mehrmaligem Sehen,so erging es mir auch bei „Die kleine Lampe“.

Der etwa 2-minütige Inhalt:
Eine Vater-Lampe spielt mit Sohn-Lampe Ball.Vater spielt gelangweilt mit,während der Sohn seinen Bewegungsdrang kaum zügeln kann,bis dem Ball die Luft ausgeht.Doch der Spieldrang der kleinen Sohn-Lampe kennt keine Grenzen…

Wie oft beobachtet man dieses Verhalten(bei anderen oder rückblickend bei sich selbst):Da wird ungestüm mit einem Gegenstand gespielt(hier der kleine Gummiball),bis es übertrieben wird und das Spielzeug hin ist.Zu 80 % lautet der Kommentar der Eltern:“So !Jetzt hat die liebe Seele Ruh !“

Eine alltägliche Begebenheit wurde von John Lasseter aufgegriffen und mit ebenso alltäglichen Gegenständen zu einer kleinen Parabel umfunktioniert.
Die Schreibtischlampen wurden vermenschlicht,und das mit einfachen aber überzeugenden Mitteln,denn ein „Kopfschütteln“der Lampe ist als Geste schon recht aussagekräftig.
Die simple Animation ist gelungen,die Hintergrundmusik „beswingt“und die Botschaft kommt an.(Mich wundert nur,dass dem Gummiball nicht aufgrund der Hitze der Glühbirnen die Luft ausging…-So spielt man mit Erwartungshaltungen…)
7 von 10 Punkten

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