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Es steckt so unglaublich viel Herzblut in diesem Independent-Projekt, so dass ich gerne bereit bin, über einige Schwächen im Endresultat hinwegzuschauen. Was Karl Holt hier in Jahre langer, mühevoller Arbeit in zigfacher Funktion wie eine Einmannarmee zusammengeklöppelt hat, kann sich aber auch wirklich sehen lassen. Der Mix aus Kitsch und Splatter funktioniert nicht an jeder Stelle, doch niedlich und irgendwie hinreißend ist die Titelfigur Benny als flauschiger Killer allemal. Es ist eine makabere, tragische, rührende und amüsante Geschichte über einen Eigenbrötler und seinen kleinen monströsen Mörderfreund, der jeden Feind seines "Herrchens" beseitigt - ähnlich wie ein paar Jahre zuvor BAD MILO, nur eine Spur besser und spritziger. Die meisten Indie-Streifen wären happy, wenn sie solch gelungene CGI-Effekte vorzuweisen hätten. Ein netter Splatterspaß. Wie Benny so oft sagt: oh wow!