„Star Trek – The Next Generation“ ( hierzulande : „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert ) ist Gene Roddenberrys vor seinem Tod angestrebtes und vollendetes Konzept „seines“ „Star Trek“ – Universums, mit der Föderation, den Gegnerrassen ( z.B. dem nun wesentlich differenzierteren Portrait der Klingonen und Romulaner ), der Technik, den Effekten und der Darstellung der zwischenmenschlichen Interaktion und Beziehungen, ganz so wie er es haben wollte.
Und so bietet „The Next Generation“ ( die nach Roddenberrys Tod vom noch heute amtierenden, aber mittlerweile durch die Weiterentwicklung des Franchise teilweise sehr umstrittenen Produzenten Rick Berman weitergeführt wurde ) sieben Staffeln lang exzellente, (meist) anspruchs- und niveauvolle, spannende und oftmals auch moralisch und politisch geprägte, perfekte Science - Fiction – Unterhaltung, die es schaffte, beim Übergang der 80er in die 90er Jahre ein neuen Science Fiction – Boom auszulösen, der Unmengen an neuen ( qualitativ bis auf wenige Ausnahmen naturgemäß sehr abfallende ) Produktionen der verschiedensten Studios nach sich zog. Doch Paramounts ’Zugpferd’ „The Next Generation“ blieb aufgrund erstklassiger Storys, anspruchsvoller Botschaften und Themen, spannender Inszenierung, überragender Musik und nicht zuletzt überlegener Besetzung sowohl in der Gunst der Kritiker als auch bei den Zuschauern an der Spitze.
Die Besetzung? Ja, wirklich gut: Von den ideal gecasteten Hauptrollen wie Patrick Stewart als Cpt. Jean-Luc Picard, Jonathan Frakes als Cmdr. Riker, Brent Spiner als Data und Michael Dorn als Worf , um nur einige zu nennen, bis hin zu den tollen Nebenrollen wund Gastauftritten ( u.a. Whoopi Goldberg, Andreas Katsulas und natürlich John de Lancies legendäre Gastauftritte als „Q“ ).
Aber das elementarste ist wirklich die Genialität der Behandlung der unterschiedlichsten moralischen, politischen, ökonomischen, pädagogischen oder auch humanistischen Problematiken und Themen im spannenden Science Fiction – Gewand, in Roddenberrys „Star Trek“ – Universum. Da können bei den ( wenigen ) schwächeren Folgen ruhig beide Augen zugedrückt werden. Das hier ist erste Klasse!