Review

"Armageddon - Das jüngste Gericht" hat jede Menge gute Ansätze ohne diese jedoch bis zum Schluss konsequent durchzuhalten. Da wären zum einen die Actionszenen, welche zwar alle gut umgesetzt wurden, aber leider viel zu wenig im Film auftauchen oder total unsinnig sind (was soll denn die Verfolgung zu Beginn mit der Waffe?), ins besondere in der ersten Hälfte. Genau so verhält es sich mit den Spezialeffekten. Auch diese geben optisch ordentlich was her. Trotzdem hätte man sich doch im Nachhinein ein paar mehr sehenswerte Auswirkungen des Asteroiden gewünscht. Diese Punkte sind aber noch verzeihlich und es hört sich hier wahrscheinlich schlimmer an, als es dann eigentlich ist.

Die Geschichte hat zwar einige spannende Momente, leider gelingt es dem Film aber nicht, seine Spannung durchgängig aufrecht zu erhalten. Im Gegenteil, in einigen Momenten erhofft man sich, dass die Story bald weiter vorangeht (irgendwie dreht man sich auf Dauer immer auf der gleichen Stelle), da sich langsam aber sicher Langeweile breit macht, bevor es dann wieder so richtig kracht. Dies ist auch der größte Minuspunkt des Streifens.

Gut hingegen sind die Leistungen der Darsteller, auch wenn sie jede Menge klischeehafter Figuren verkörpern. Der Soundtrack ist sehr passend und unterstützt die Atmosphäre im Film.

Auch wenn "Armageddon" ab und zu schwächelt, ist der Streifen doch eine Empfehlung wert. Im Abspann gibts übrigens noch ein paar Hochzeitsbilder zu sehen.
6 Punkte

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