... Unternehmer in einer indischen Metropole, der in einem Einladungsbrief an den Vorsitzenden der chinesischen Regierungspartei seine persönliche Geschichte vom Aufstieg aus dem Nichts erzählt und warum das 21.Jahrhundert das der "Gelben" und der "Braunen" wird.
Einer niedrigen Kaste entstammend schildert Balram die "natürliche" Ordnung in der indischen Gesellschaft, nach der man niemals versucht, aus seiner Kaste und seinem Stand auszubrechen und stattdessen pflichtschuldig und aufopferungsvoll nach oben zu dienen. Als Kind erzählt ihm sein Vater, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, bedürfe es eines "weißen Tigers" - eines "Einmal im Leben"-Moments.
Tatsächlich scheint es für den Teekocher Balram durch die Stelle als zweiter Chauffeur bei dem noch jungen Ashok (Rajkummar Rao) und seiner ebenfalls in den USA geschulten Frau "Pinky Madam" (Priyanka Chopra) aufwärts zu gehen.
Ashoks Vater ist jedoch korrupt und brutal - und auch Balram muss illegalen Druck ausüben, um voran zu kommen.
Nach und nach steigen die Spannungen innerhalb der reichen Familie, für die Balram eine Art Fußabtreter für alles ist an, denn die vor wichtigen Wahlen stehende indische Gesellschaft will geschmiert sein. Balram steht dennoch treu und ergeben zu Herr und Frau, selbst als er sich eines Verbrechens schuldig erklären soll, das er nicht begangen hat.
Schließlich, als vieles zerbrochen ist, begreift er, dass auch ein weißer Tiger manchmal mit seinen Zähnen arbeiten muss, um Wunder zu vollbringen...