In knapp 1000 Jahren ist die Erde ein atomar verseuchter Planet. Menschen leben in riesigen Städten, draußen ziehen Mutanten und Geächtete umher. Zu Letzteren gehört auch Kaz Oshay, der von dem Präsidenten der Stadt Helix, Lord Zirpola, gefangen genommen und zur Teilnahme an den sogenannten Todesralleys gezwungen wird.
Und zwischendurch tanzen Nackedeis im Stangenwald, während man versucht, mithilfe von Motorrädern und Plexiglasschwertern die Freiheit zu erkämpfen und irgendein entführtes Mädel zu retten. Produziert von Roger Corman ist „Deathsport“ eine recht öde Endzeitgurke vor billigen Kulissen. Die Geschichte ist flach, David Carradine als wohl angedachter Held der Geschichte nicht gerade einnehmend und auch der Rest vom Ensemble reißt nichts. Ex-Playmate Claudia Jennings, der angesengte Richard Lynch und David McLean sind noch zu sehen und Darth Vader immer wieder mal zu hören.
Das Budget war mit 150.000 Dollar kaum der Rede Wert, aber Corman „zaubert“ aus sowas ja immer wieder irgendwas auf Spielfilmlänge. Sieht dann eben auch dementsprechend aus und macht nicht nur Zirpola höllische Kopfschmerzen. Die Effekte sind lachhaft (freue mich über jede deplatzierte Explosion), die Dialoge stehen diesen in nichts nach. Die Entstehungsgeschichte des Films ist da wohl interessanter als das fertige Produkt, wer am Set durchgedreht ist und wer auf was drauf war, und das angekündigte Sequel „Deathworld“ kam nie zustande. Da war wohl nicht nur der Clan limitiert, danke dafür.