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Story: Die Menschen leben in der Zukunft in Städten unter Kuppeln, weil nach den ganzen Kriegen alles radioaktiv verstrahlt ist. In einer dieser Städte herrscht ein verrückter Diktator, der Gladiatorenkämpfe veranstaltet, die Deathsport genannt werden. Eines Tages legt er sich aber mit dem falschen an und der Teilnehmer tötet einen nach dem anderen.

David Carradine ist zwar nicht die Idealbesetzung, aber hier ist er wenigstens noch in guter Form und ist in den Actionszenen überzeugender als in seinen späteren Filmen. Ich bin kein Fan von ihm und finde ihn in einigen Filmen zu lahm. Hier ist er aber ganz ok. Noch besser ist Richard Lynch. Immer wieder toll, ihn als Bösewicht zu sehen. Solche Rollen passen einfach zu ihm.

Die Story ist sehr simpel, was wohl auch am Budget liegt. Von diesen Kuppel-Städten und dem Leben dort, bekommt man fast nichts zu sehen. Am Anfang gibt es mehr Szenen in ein paar langweiligen Innenräumen und in unspektakulären Außenkulissen.

Sobald es mit dem Deathsport losgeht, dreht der Film in Sachen Action richtig auf und macht ab hier ordentlich Spaß, wenn man auf Verfolgungsjagden mit viel Krawumm steht. Umgebaute Motorräder mit silberner Ummantelung, jagen die Teilnehmer. Also eigentlich fast nur David Carradine, da die weibliche Teilnehmerin sich gut raushält. Man hat an Explosionen nicht gespart und zeigt sie in allen Größen, und das meiste auch noch in Zeitlupe. Brennende Menschen inklusive.

Enttäuschend sind leider die Ballerszenen. Man schießt mit so komischen Dingern, die die Getroffenen nach einem Treffer auflösen. Sie verschwinden einfach mit einem billigen Farbeffekt. Neben diesen trashigen Ballerszenen, gibt es noch ein paar merkwürdige Folterszenen, bei denen Frauen nackt unter Strom gesetzt werden. Die eine tanzt sogar noch vor der Folterung, als wäre sie eine Stripperin, was hier für unfreiwillige Komik sorgt. Wegen solcher und anderer Szenen, lief der Film bei SchleFaZ. Es war nicht der erste David Carradine Film dort. Es würden sich noch viel mehr seiner Filme dafür eignen.

Fazit: Trashiger Endzeitfilm, der weniger durch die Story, dafür viel mehr durch die explosive Action überzeugt.






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