Popcorn und Himbeereis schwimmt auf der Welle, wie der im gleichen Jahr erschienene Eis am Stil (1.Teil). Die tragenden Hauptdarsteller sind alle nicht viel älter als 20 Jahre, frei, frech und freizügig.
Olivia Pascal leicht und luftig auf dem Fahrrad durch München mit einer Plastiktüte am Lenker in der die Bareinnahmen des Möbelgeschäftes ihres Arbeitgebers baumelt auf dem Weg zur Bank. Da trifft sie Ihre Freundin, flugs will diese nun das Geld bei der Bank einzahlen. Vor der Bank trifft diese wiederum ihren neuen Freund und springt in dessen Käfer Cabrio und das Geld wird in die Bluse geschoben. Zahlen wir halt später ein...Es kommt wie es kommen musste, beim Liebesspiel im Lager des Möbelhauses fällt die Tüte mit dem Geld zwischen den Betten und diese werden noch am Abend ausgeliefert an ein Hotel am Wörthersee und ein Krankenhaus und ein Kloster.
Das Geld ist weg und die Suche geht los. Unterwegs zum Wörthersee trifft man auf Zachi Noy der zufälligerweise einen Job als Aushilfskellner im besagten Hotel annimmt. Dort lernt er die dralle Dolly Dollar ( ihre erste Filmrolle, mit 16! ) kennen. Es gibt ein paar Nackt- und Badeszenen mit Ihr und später mit Olivia Pascal und ihrer Freundin beim gegenseitigen abseifen im Bad. Naja, das war wohl unter Freundinnen damals so üblich.
Des weiteren ist Bea Fiedler als attraktive Politesse unterwegs. Unvergessen die Szene als es in ihrer Tasche klingelt ( nein nicht das Handy!) . Ein großer Wecker kommt zum Vorschein - "Feierabend" - und flugs hinter dem Busch verschwunden und wieder raus im heißesten Discoqueen Kleid! Rein in die Disco und Männer abschleppen. Auch hier gibt es wieder einiges zu sehen.
Auch Ursula Buchfellner hat eine (kleinere) Rolle als Freundin des Hotelbesitzers und zeigt sich hier auch sehr offenherzig und unbekleidet in einigen Szenen.
Insgesamt eine recht freizügige Teenie Klamotte mit einigen guten Gags und viel guter Laune. Schade das die Rosl Mayr nur für einen guten Gag zu sehen ist, da wäre mehr besser gewesen. Negativ fiel mir Herbert Fux Rolle als Pfarrer auf, der überhaupt in keinem Bezug zur Handlung steht und völlig klamaukig rüberkommt.
Fazit: Tolle Teenieklamotte mit überaus attraktiven Jungdarstellerinnen seiner Zeit. 8 von 10.