Review

Auf Mindhunters wurde ich durch einen Trailer aufmerksam, der mich doch neugierig gemacht hatte, da er einen spannenden Thriller versprach. Und eins kann ich schon sagen, Renny Harlin hat einen nicht enttäuscht und einen soliden Film abgeliefert.

Eine Truppe angehender Profiler des FBI wird zu Übungszwecken auf eine abgelegene Insel geschickt, um einen simulierten Mordfall zu lösen. Doch schon kurz nach der Ankunft zeigt sich, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich geschieht tatsächlich ein Mord und aus dem Spiel wird blutiger Ernst. Und schon bald ist klar, dass der Killer in der Gruppe sein muss.

Wie schon gesagt ist der Film recht ordentlich und spannend inszeniert. Die Musik, Kulissen, Effekte, Story alles ist OK, nur die Schauspieler passen einfach nicht. Val Kilmer als Ausbilder wirkt zu jung, Slater als angehender Profiler dagegen zu alt. Auch die übrigen Schauspieler passen so gar nicht in das Bild eines Profilers, vielmehr wirkt der zusammengewürfelte Haufen als wäre er auf einem Treffen der anonymen Alkoholiker. Schade. Dadurch wird dem Film ein gutes Stück Glaubwürdigkeit genommen.
Das ist ansonsten auch schon der einzige wirkliche Kritikpunkt. Das Genre wird hier natürlich nicht neu erfunden, aber die neue Location und Rahmenhandlung sorgt für genügend Abwechslung. Thrillerfreunde sollten also ruhig mal reinschnuppern. Weshalb der Film so unterging kann ich mir nicht beantworten. Da gibt es weit schlechtere Thriller.
Viel Spaß also beim Mörderraten.

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