"Cyst" ist natürlich nicht ernst zu nehmen, weder als Genre-Beitrag, noch als witzig einzustufen. Ich bin nach Sichtung auch nicht wirklich sprachlos, auch hat es mich nicht angewidert.
Ich weiß nicht, was dieser Streifen bezwecken wollte. Viele werden sich ekeln, so richtig ekeln in fast jeder Sequenz. Doch Jenen ist davon abzuraten, sofern sie für lächerliche, kurzweilige und saublöde Kost zu überempfindlich sind, sodass sich ihre Magenschleinhäute zusammen ziehen.
Bereits im Vorspann dachte ich, ich wäre im falschen Film. Die Inszenierung wirkt, als wäre er tatsächlich in den 60er Jahren abgedreht worden. Is er aber nicht. Das "Werk" ist gerade mal 2 Jahre alt. Dies ist jedoch positiv zu bemerken, da er noch viel schleimiger und noch ekelhafter daher kommen kann. Meinen Respekt, ein Pluspunkt auf jeden Fall.
Inhaltlich braucht man nicht spoilern, wenn man erwähnt, dass es keinen Inhalt gibt. Titel ist Konzept und mehr bedarf es dazu auch nicht zu sagen.
Ab und an werden auch Erinnerungen an "Re-Animator" wach, welcher ebenso billig und sinnlos wirkte, dennoch Geschichte geschrieben hat.
Schauspielerisch ist ebenso nicht viel zu bewerten. That's it.
FAZIT: Low-Budget-Ekel-Bodyhorror ohne jegliche Relevanz. Weder komisch noch schockierend. Nur extremst Zartbeseidete sollten ihn nicht vor dem Abendessen sehen (WICHTIG: Nach Sichtung keine Pizza Provenciale bestellen!). Ansonsten wirkt er für mich wie ein Abschlussprojekt eines Filmstudenten. Ich bin nicht enttäuscht, da ich mir auch nichts erwartet habe. Nicht mal verstörend wirkend und das ist wirklich schlimm.
Von mir lediglich 2/10 Punkten