Inhalt:
Ein Paar fährt für einen Campingausflug in die Wildnis, wo sie ein
verstecktes Waffenarsenal entdecken und an aggressive Hillbillies
geraten. Dabei töten die Hinterwäldler den Partner von Brenner (Ellen
Hollman), einem ehemaligen militärischem Schwergewicht, die fortan Rache
an den Tätern ausübt.
Fazit: Der bei uns schwachsinnigerweise als
"One Girl Army" umgedichtete Film will sich in die Female Power-
Action-Ecke einreihen, doch der billig runtergedrehte Streifen ist mehr
als nur reines Abgeschlachte, sondern er mixt auch mehrere Elemente aus
Thriller und Drama mit unter die einfältige, wiederkäuende
"Rambo"-Story. So haben die berserkerartigen Hillies eine starke, leise
agierende Mutter, der sie brav gehorchen, und die schon ein wenig an
"Bloody Mama" erinnert, der es aber an dennoch an Saft, Zynismus und
brutaler Stärke fehlt. Ich fand alles sehr schlicht umgesetzt, eher
unspektakulär erzählt, teilweise recht plump und einfallslos. Auch wenn
man(n) Ellen Hollman einige Argumente zugestehen kann, die aber mehr in
ihrem Bodyindex liegen als ihrer schauspielerischen Leistung zu
zuschreiben sind, taugt der Streifen nur für eine einmalige Sichtung,
die selbst B-Film-Fans nur noch gähnen lässt. Guck ich mir im Leben
nicht mehr an. Könnte auch von Netflix sein.