Review

Instagramausschussware


Ein paar mehr oder weniger berühmte US-Insta-Sternchen verschlägt es auf eine Afterparty in ein abgelegenes Luxushaus „in the Hills“, wo auf die völlig verkorksten und verkommenen Möchtegerncelebrities schon ein Killer in Smileymaske, mit Agenda und gewetztem Messer wartet…

„Slasher Party“ hat am Ende eine einzige kurze, positive Überraschung und Idee. Nicht bahnbrechend. Aber immerhin nice. Dann noch ein paar Sekunden netter Score, einige immerhin extrem nett anzusehenden Damen und eine böse Fingerzerschnibbelerszene. Und er geht recht kurz. Das war’s dann aber auch schon. Ansonsten nur dick und fett Negatives auf meiner Liste (im Kopf). Die dargestellten Influencer sind allesamt untalentierter Abschaum, was das eigene Nennen und Wissen dieses Fakts auch nicht mindert. Die Kills sind größtenteils trocken und lahm. Das eigentliche Setting ist öde und einseitig. Die Zeit mit den Figuren wird schnell zur Geduldsprobe. Wirklich zackige und satirische Sprüche, Momente und Kanten gegen die porträtierte Szene sucht man vergebens. Nicht ein echtes Schmunzeln war drin. Und obendrauf wirkt alles auch noch eher wie Promotion für alle Anwesenden. Das kotzt einen an. Das sollte man nicht unterstützen. Das ist unterste menschliche wie filmische Schublade. 

Fazit: absolut unsympathischer und lahmer Influencerslasher, um den selbst Allesgucker des Subgenres ohne Reue einen Bogen machen können. Ziemliche Zeitverschwendung. 

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