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Die Geschwister Alma und Elizabeth vergöttern ihren Nachbarn Wesley. Wenn dieser von einer seiner illustren Reisen zurückkehrt, ist er bei ihnen mit seinen Geschichten ein gern gesehener Gast. 

Doch etwas ist „off“: Wesleys Frau vegetiert in einer Klinik vor sich hin, sein Sohn liest den Damen bei Tisch selbst verfasste unanständige Kurzgeschichten vor. Und Alma kommt allmählich der Verdacht, Wesley könnte ein Vampir sein. 

Aber das hier ist nicht FRIGHT NIGHT, es ist Mickey Reece. Was bedeutet: 80 Minuten Dialoge in schlecht beleuchteten Räumen, mit etwas trockenem Humor, aber auch vielen Banalitäten. 

Das schön stimmungsvolle 70er-Jahre-Poster weckt vielleicht falsche Erwartungen, jedoch hat der Film eine ganz eigene, träumerische Atmosphäre und ist auch inhaltlich nicht uninteressant. Denn Alma ist psychisch womöglich etwas angeknackst und ihre Hauptinformationsquelle ein ständig zugekiffter Herumtreiber. 

Was wir nun selbst glauben und was nicht, hängt natürlich auch damit zusammen, was für einen FIlm wir sehen wollen. 

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