Wrong Turn trifft auf The Texas Chainsaw Massacre. Das sagen einige Werbesprüche zumindest. Der Film hat aber deutlich mehr Wrong Turn Feeling, würde ich sagen.
Der Anfang erinnert gleich an den ersten Wrong Turn Film. Vier Junge Leute sind unterwegs mit dem Auto und haben eine Panne. Blöd nur, dass es mitten auf einer langen Waldstraße passiert ist und weit und breit keine Hilfe zu sein scheint. Zwei bleiben im Auto und die anderen beiden wollen den langen Weg zurück zur Tankstelle gehen, um Hilfe zu holen.
Kommt einem bekannt vor, gab es aber auch schon vor Wrong Turn Zeiten in ähnlicher Form. Hier sind es Hinterwäldler, statt mutierte Menschen wie in Wrong Turn. Der Verlauf gestaltet sich aber ähnlich. Spannung wird langsam aufgebaut. Man lernt bestimmte Charaktere ein wenig kennen, und dann geht es auch schon los. Die Hinterwäldler sind schön fies und die Frauen haben bei ihnen nichts zu lachen. Flucht scheint nicht möglich zu sein und Hilfe ist auch nicht zu sehen.
Für meinen Geschmack hätte es auch bisschen härter zur Sache gehen können, denn der Film hält sich mit den Effekten etwas zurück. Ein wenig Foltern, ein Beil in den Kopf, Genick brechen und so weiter, bekommt man aber zu sehen.
Das Beste hat man sich für das Finale aufgehoben. Dort gibt es noch eine kleine Überraschung, die ordentlich Tempo und Action reinbringt. Es ist nur Schade, weil der Film dann auch schon fast vorbei ist, wenn er gerade richtig abgeht.
Ich mag alle Wrong Turn Teile, bis auf den fünften, kenne ihn aber nur geschnitten. Butchers ist für mich eine nette Alternative, die zwar nichts Neues bietet, aber für Backwood Horrorfans gut schaubar ist. Außerdem ist auch schon der zweite Teil raus, der die Hinterwäldler Story fortführt und bei den Splattereffekten richtig auf die Kacke haut. Ein dritter Film soll ebenfalls folgen. Vor allem sieht man schon eine gute Steigerung beim zweiten Teil, was Action und Splattereffekte angeht. So kann es ruhig weitergehen.
Fazit: Für Fans von Wrong Turn, die Neues Futter brauchen.