Review

„Willy's Wonderland“ ist so ein Film, bei dem man sehr schnell weiß, dass man ihn nicht wirklich ernst nehmen sollte. Er selbst macht das schließlich auch nicht, das zeigt der von Kevin Lewis inszenierte Streifen schon zu Beginn mit seinen auf cool getrimmten Einstellungen und einem ebenso aufspielenden Nicolas Cage. Das tut dem Rest des Werks sichtbar gut, denn an die Geschichte, die sich um besessene Animatronik-Maskottchen in einer ehemaligen Familien-Party-Lokalität dreht, sollte man nicht mit anderen Erwartungen herangehen. 

Dann macht das Ergebnis halbwegs Laune, wenn auch nicht alles stil- und treffsicher umgesetzt ist. Aber das Szenario, ein Cage und ein brauchbares Tempo sorgen für solide Kurzweil. Da spritzt mal rote und mal schwarze Suppe, der keinsilbige Held achtet brav auf seine Pausenzeiten und trotz manchen CGI gibt es auch einiges an Handgemachtem. Das hat zwar seinen Charme, bleibt visuell aber meist in kostengünstigen Regionen und schöpft das der schön beknackten Grundidee innewohnende Potential nicht vollends aus. 
Auch mag man sich fragen, warum sich der Rest vor Ort nicht bereits erfolgreich gegen die Bedrohung durchgesetzt hat oder wie diese hässlichen Kreationen jemals Gäste anziehen konnten. Aber egal, am Ende verzeiht man Lewis manche Überlegung wie auch die mitunter nervigen Spielereien mit der Kamera, denn man merkt dem Projekt im Positiven seinen Willen an. 

„You are officially on staff.“

Die Prämisse klingt nach mehr als das Ergebnis aussieht, dennoch auch dank Cage ein netter Zeitvertreib. 

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