Review

Bang Boom Bong

Regisseur Benny Chans Filme (NOBODY, HONGKONG CRIME SCENE, THE WHITE STORM, NEW POLICE STORY, CONNECTED etc. pp.) waren meist eher simpel gestrickt, Hauptsache es kracht und knallt. Sein letztes Werk macht da keine Ausnahme.

RAGING FIRE, der genausogut auch BURNING POWER oder am treffendsten vielleicht MAXIMUM PATHOS heißen könnte, gibt nochmal alles und versammelt die schönsten Klischees, die wir aus den letzten Jahrzehnten Hongkong-Kino kennen: den jederzeit aufrechten Cop, die ehemaligen Polizeikollegen, die nun als erbitterte Rivalen auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes stehen, knochenharte Prügeleien, Yen-Style, schanzende Autos, fliehende Fußgänger und jede Menge Kugelhagel.

Die Actionszenen sind zwar durchaus solide, aber nicht bahnbrechend, eine scheint direkt aus dem philippinischen BUYBUST entlehnt, eine andere recht offensichtlich von HEAT „geborgt“ und bisweilen ist das so over the top, dass es an der Grenze zur unfreiwilligen (?) Komik entlangschrammt.

Nichts Neues im Osten also. Wer sich auf Oldschool-HK-Action ohne allzu komplexe Story freut, wird jedoch recht gut bedient.

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