Um Godzilla endlich zu beseitigen, entwickeln japanische Wissenschaftler eine Waffe, die ein künstliches schwarzes Loch schafft, durch das Godzilla ins Nirvana gesogen werden soll. Aber bei einem Test der Waffe gerät eine Libelle in die Strahlung und mutiert. Wenig später sind riesige Monsterlibellen unterwegs, die aber geradezu harmlos erscheinen im Vergleich zu ihrer Königin Megaguirus...
Wieder vernichtet Godzilla, die coolste Eidechse des Planeten, liebevoll konstruierte Modellbauten in einer ebenso liebevoll inszenierten Zerstörungsorgie und kämpft gegen einen ziemlich coolen Gegner. (Megaguirus ist schon ein beeindruckender Monsterkäfer.)
Leider hat die megalomanische Eidechse wieder mal recht wenig Screentime und der Film hängt öfters ein bisschen in der Luft, wenn Godzilla nicht im Bild ist. Gestört haben mich die Anflüge von Comedy in der finalen Monsterschlacht und dass man beim ersten Auftritt von Megaguirus mehr als deutlich die Fäden sieht, an dem das Vieh hängt (so offensichtlich hab ich das noch in keinem Godzilla-Film gesehen. Ziemlich armselig). Auch sonst sind die Spezialeffekte nicht immer das Gelbe vom Ei.
Die menschlichen Protagonisten schaffen es nicht wirklich, das Interesse des Publikums zu packen, ausserdem muss man (zum Glück insgesamt nur zehn Minuten oder so) ein selten nerviges Gör ertragen. Dass das Drehbuch nicht besonders intelligent ist und mit einigen Doofheiten aufwartet, versteht sich beinahe von selbst.
Ich bin eigentlich mit ziemlich grossen Erwartungen an den Film herangegangen, die sich leider nicht erfüllt haben. Der direkte Vorgänger GODZILLA 2000 hat mir besser gefallen, dennoch ist GvM immer noch unterhaltsames Popcornkino und hat trotz allem ein paar eindrückliche Bilder zu bieten.