... ergänzt eine neue Kollegin das Team von Faber (Jörg Hartmann), Bönisch (Anna Schudt) und Pawlak (Rick Okon) und schon am ersten Tag wartet ein Mordfall an einem sozialen Brennpunkt auf die Mordkommission. In einer Hochhaussiedlung wird eine tote Frau aufgefunden, die sich im Nachhinein als im vierten Monat schwanger erweist. Nach dem Mord wurde versucht, die Tat mit einem Brand zu tarnen. In der kulturell vielschichtigen Umgebung gibt es Verdächtige in alle Richtungen: der Hausmeister hatte eine Anzeige von des Opfers wegen Eindringens in die Privatsphäre kassiert, an der Tatwaffe werden Spuren von Kokain festgestellt, was bald in die Richtung der Familie eines syrischen Imans weist, deren Sohn schon Ärger wegen Drogendelikten hatte. Als Bönisch den jungen Mann verhören will, ist sie gezwungen, ihn festzunehmen, was von einem rechten Lokalpolitiker und seinem Kamerateam aufgenommen und ausgeschlachtet wird. Da Bönisch sich auf der Straße mit dem Politiker kurz unterhalten hatte, gerät sie bald in das Visier einer antirassistischen linken Blogger-Gruppe, die sie mit ihrer Berichterstattung in die rechte Ecke stellt.
Faber, der eher unglücklich feststelle muss, dass Bönisch ein Verhältnis mit dem Spurentechniker Haller aufgenommen hat, sucht bald die Nähe des arbeitlosen Janowski, der notgedrungen immer noch in seinem leer stehenden, ehemaligen Computerladen wohnt, der unweit der Moschee in einer Einkaufspassage verortet ist. Da wird Bönisch schließlich von ihren Vorgesetzten wegen des Shitstorms im Internet beurlaubt und die Atmosphäre kocht langsam aber sicher über...