Review

Der Zeitschleifenfilm ist mittlerweile so etwas wie ein eigenes Genre geworden, das wiederum Subgenres produziert. So gibt es die Zeitschleifenkomödie (GROUNDHOG DAY, PALM SPRINGS, BEYOND THE INFINITE TWO MINUTES), den Zeitschleifenthriller (12:01, RETROACTIVE), Zeitschleifen-SciFi (EDGE OF TOMORROW, SOURCE CODE), Zeitschleifen-Action (BOSS LEVEL) und den Zeitschleifenhorrorfilm (TRIANGLE, TIMECRIMES, HAPPY DEATHDAY, KOKO-DI KOKO-DA), um nur einige zu nennen. 

THE MAP OF TINY PERFECT THINGS ist nun der vielleicht erste Versuch einer romantischen Liebeskomödie im Timeloop, die sich ihrer Referenzen durchaus bewusst ist. Anders als beispielsweise PALM SPRINGS verlässt sich der Film jedoch nicht auf oberflächliche Gags, die sich aus der Wiederholung und dem Aspekt der Unsterblichkeit unserer Protagonisten ergibt. Im Vordergrund stehen vielmehr seine beiden Hauptfiguren, die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander und die Betrachtung der Welt aus ihrer einzigartigen Perspektive. 

Das Ergebnis ist ein hübscher kleiner Indiefilm mit sehr sympathischen Darstellern, insbesondere Kathryn Newton als mysteriöse Margaret hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Je nach Veranlagung kann dieser kleine feine Film womöglich sogar zu einem persönlichen Perspektivwechsel inspirieren. Es sind schließlich die kleinen Dinge, die das Leben so lebenswert machen.

Details
Ähnliche Filme