Review

Es gibt nicht viele Highschool-Filme, die man mit seinen pubertierenden Kindern gemeinsam anschauen möchte, schon gar nicht mit seiner 16-jährigen Tochter. Dies hier ist jedoch so einer. 

Der Film von Amy Poehler handelt von Sexismus, Bullying und Female Empowerment – und es ist ein echter Feelgood-Film. Das ist in erster Linie dem Drehbuch zu verdanken, das seine Charaktere und Themen ernst nimmt, aber auch den jugendlichen Leichtsinn seiner Figuren überträgt. 

Nach mehreren Vorfällen von ungebührlichem bis missbräuchlichem Verhalten der „Jocks“ gegenüber einigen Mädchen der Schule (inklusive eines „Ratings“ mit „most bangable“ und „best ass“, hallo Mark Zuckerberg), startet die eher schüchterne Vivian das Fanzine „Moxie“, das bald schon eine kleine Revolution unter den Mädchen und ihren „Allies“ in Gang setzt. Trotz Gegenwind von System und Schulleiterin lassen sich die Girls nichts mehr gefallen und fangen an, die Verhältnisse zu verändern. Natürlich zu extrem cooler Musik (u. a. Biki Kill, The Linda Lindas). 

Macht wirklich Spaß und sollte ab einem gewissen Alter in jeden Familienfilmabend integriert werden.

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