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Ein Film der einem Puzzle gleicht. Einzelne Filmstücke werden in loser Reihenfolge gezeigt. Nach einiger Zeit verlängert sich allerdings die Dauer der gezeigten Filmstücke, womit das folgen des Films keine Probleme darstellt.
Soviel zum ungewöhnlichen Aufbau von "21 Gramm". Der Film selbst stellt ein melancholisches Werk dar, welches die Wirrungen des Lebens zeigt. Mit den verschiedenen Handlungssträngen die alle ineinander greifen zeigt sich, welchen Einfluss der Einzelne mit seinen Taten auf sein Umfeld, seine Umgebung oder seine Mitmenschen hat. Auch die Gefühlswelt der Akteure reflektiert wie Angst oder Liebe im Zusammenhang mit Geschehnissen die einen scheinbar nicht berühren oder treffen können stehen. Doch durch die Verflechtung der verschieden Handlungen zeigt sich das ein Gefühlsextrem ein weiteres bei einem anderen auslöst. Dieses Wechselspiel der Gefühl entwickelt sich schließlich im gesamten zu der Menschheit an sich in ihrer Chaotischen Grundform. Die Liebe des einen ruft Neid hervor die in Hass münden kann, welcher weiterhin zu Trauer führt. Ein in sich greifendes Konstrukt der Gefühle, welches dem Menschen seine Hoffnungen gibt und nimmt und ihn letztendlich definiert.
Ein Film der berührt und zum Nachdenken anregt, welchen Einfluss das eigene handeln auf den Rest der Welt hat und inwiefern wir das Leben der anderen beeinflussen.
Freude, Liebe, Frust, Angst, Rache, Hass, Hoffnung all das wiegt schwer im Leben eines Menschen, schwer in seiner Seele und trotzdessen wiegt sie nur 21 Gramm.

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