21 Gramm ist ein Film zum Nachdenken, doch was will mir der Film eigentlich sagen? Diese Überlegung kam mir beim Abspann. Viele hier loben das Drama über jeglichen grünen Klee, aber ist dies nicht etwas übertrieben?
Ich persönlich hatte mehr erwartet, ich habe Memento gesehen, ich habe L.A. Crash gesehen - beiden habe mich begeistert - aber 21 Gramm konnte den Funken nicht so ganz auf mich übertragen.
Ich kann schlecht definieren was mir fehlte, anscheinend haben mich die unkoordinierten Storyline Verschiebungen (zeitlich) zu sehr verwirrt. Entweder ich habe den Film keineswegs verstanden, oder es war eine klare Storyline mit merkwürdigen Szenen Inserts der Vergangenheit und der Zukunft, die man aber nicht wirklich brauchte.
Bitte versteht mich nicht falsch, 21 Gramm ist ein unglaublich ruhiger, düsterer Film und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es kein waschechtes Drama ist.
Wer gerne mal die Schattenseiten eines Lebens in einem Film zusammengefasst haben möchte und das Glück mal aussperen mag, der soll sich doch bitte diesen Film angucken.
Mein Fall war es nicht ganz, trotzdem regte das Drama zum Nachdenken an und ich bin jetzt mal wieder um einiges froher gesund und glücklich auf der Welt zu sein. ;)