Review

They say we all lose 21 grams
at the exact moment of our death...
everyone.
The weight of a stack of nickels.
The weight of a chocolate bar.
The weight of a hummingbird...

"21 Grams" erzählt die Geschichte dreier Personen, die durch einen Unfall aufeinander treffen. Paul Rivers (Sean Penn), der todkrank auf ein Spenderherz hofft, Christina Peck (Naomi Watts), glückliche Mutter und Ehefrau, und der Exhäftling Jack Jordan (Benicio del Toro). Vielmehr sollte von der Story nicht verraten werden, da sonst die Spannung verloren geht.

"21 Grams" beginnt eher unspektakulär, weiß aber durch den innovativen Erzählstil zu überzeugen, gewinnt durch die unchronologische Erzählform eine unnachahmliche Spannung und zwingt den Zuschauer zur Aufmerksamkeit. Durch das Suchen der fehlenden Puzzlesteine wird "21 Grams" auch nie langweilig, verliert aber gegen den Schluss, wenn man die Puzzlesteinchen langsam zusammen hat, an Fahrt.

Zugegeben am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass der unchronologische Erzählstil eine gute Wahl darstellt, da der Film in den ersten Minuten sehr verwirrend ist. Doch im Nachhinein muss ich sagen, dass er wie auch schon bei "Amores Perros" perfekt inszeniert ist. Wenn er linear gewesen wäre, könnte man zwar mehr mit den Charakteren mitfühlen, jedoch wäre dann der geniale Spannungsbogen dahin.

"21 Grams“ lebt von den innovativen Bildern und von den Schauspielern. Zu Recht Oscar nominiert sind auf jeden fall die schauspielerischen Leistungen.

Was bleibt ist ein ergreifendes, mitreißendes, bewegendes, aber zugleich auch sehr deprimierendes Drama, welches durch die Schauspieler und den innovativen Erzählstil grosse Spannung aufbaut.

8/10

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