Review

Inhalt:
Paul ist krank; er wartet auf einen Spender, der ihm durch sein Herz ein neues Leben schenken könnte. Christines Mann und ihre beiden Töchter werden von Ex-Sträfling Jack überfahren. Nach und nach vermischt sich das Leben dieser 3 Menschen und treibt immer weiter auf eine Tragödie zu.

Nichts wirkt aufgesetzt, die Glattheit normaler Hollywoodproduktionen sucht man vergebens. Ein tief-düsteres Drama ohne Lichtblicke aber mit Tiefgang erwartet den Zuseher.
Auch auf einen geradlinigen Erzählfluss muss man verzichten. Der Film ist ein Puzzle aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Anfangs ist das noch verwirrend, doch sollte man dem Werk eine Chance geben. Denn mit der Zeit kommt alles näher zusammen.
Naomi Watts, die für ihre Rolle für den Oscar nominiert war, als Christine, die völlig aus der Bahn geworfen wird, spielt überaus überzeugend. Wie auch ihre Kollegen Sean Penn als Todkranker, dem auch die letzte Hoffnung zum Verhängnis wird und Benicio Del Torro, der als tiefgläubiger Sünder stur an seinen Prinzipien festhält. Allerdings fand ich Sean Penn in Mystic River noch beeindruckender.
Durch seine unkonventionelle Erzählweise hält der Film die Spannung; das Ende ist keines.
Selten erstrahlt das Bild, wobei der Film auch keinen Anlass dazu gibt.

Fazit:
Ein Film über Schuld und Sühne, Recht und Schicksal, der erzählerisch fordernd und ungemein berührend ist. 3 überzeugende Schauspieler in einem anspruchsvollen Werk, das auf's Gemüt schlägt und keinen Funken Hoffnung erkennen lässt. Schwer aber gut. 8/10

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