Eigentlich wurden wir schon zehn Jahre vor dem Treffen von Freddy und Jason auf diesen Film aufmerksam gemacht, nämlich im neunten Teil der " Freitag der 13. " Reihe, als am Ende nach Jason´s Tod auf einmal Freddy´s Klaue aus dem Boden schnellt. Da Paramount damals die Rechte an New Line Cinema verkaufte, stand denen nichts mehr im Weg um die beiden Horrorfiguren gegeneinander antreten zu lassen. Einer der Hauptproduzenten hier ist Sean S. Cunningham ( Freitag der 13. ). Nachdem Ronny Yu schon der Mörderpuppe Chucky wieder Leben eingehaucht hatte, wählte man ihn auch für " Freddy vs. Jason " als Regisseur, eine gute Wahl, wie man sieht. Ich hoffe nur dass der Film ein Einzelstück bleibt und dass man keine Reihe draus macht, vor lauter Geldgier, denn die Kinokassen waren voll.
Story:
Freddy Krueger ( Robert Englund ) ist gefangen in der Hölle, da sich niemand mehr an ihn erinnert. Also erweckt er den Killer Jason Vorhees aus seinem Todeschlaf. Dieser soll in die Elmstreet gehen und Freddy wieder durch blutige Morde die Kraft verleihen, zurückzukehren. Doch Jason geht zwar ans Werk, schnappt aber dem Pizzagesicht alle Opfer weg und so kommt es zum Kampf, zwischen zwei Giganten, die nicht sterben können. Zwischen den Fronten befinden sich ein paar Teenies aus der Elmstreet.
Sehr blutiges Zusammentreffen zweier Kultfiguren, welcher heutzutage jeder kennt. Yu inszeniert sehr rasant hat nur mit den kleinen Storyzweigen am Rande zu kämpfen und mit den Einführungen zu vieler Charaktere. Daher wird die Rasanz etwas gebremst, aber wirklich nur etwas, langweilig wird es hier nie. Dafür um so lustiger denn Freddy´s Onliner sind so gut wie eh und je und der ganze Film nimmt sich überhaupt nicht ernst. Alles der beiden Serien wird gemischt. Die neblige Seekulisse, mit den eher altmodischen Alpträumen, beim Score gibt es auch einige Sounds zu hören welche Erinnerungen wecken, aber da hätte ich mir ein Paar mehr gewünscht, ansonsten arbeitet man viel mit Rockmusik, vor allem bei den Fights zwischen Jason und Freddy. Gemordet wird blutig und zwar was das Zeug hält. Jason´s Machete kommt massig zum Einsatz und das Blut darf in ganze Litern spritzen. Erstechungen, Abtrennen von Körperteilen, Durchbohrungen sind hier an der Tagesordnung. Freddy dagegen hält sich mit dem Killen sehr zurück und kommt nur selten zum Zuge, Doch dank Jason ist der Bodycount sehr hoch. Natürlich dürfen auch die Beiden sich ausgiebig beharken. Man prügelt sich, benutzt alles was man finden kann um den Anderen zu töten. Dabei fließt massenweise Blut und damit es stets gerecht bleibt kann sich der erfahrene Zuschauer schon erahnen wie das Ganze ausgeht.
Der viele ( schwarze ) Humer geht leider auf Kosten der Spannung, welche gerade mal solide ist. Einige unheimliche Passagen gibt es schon, aber richtige Schockmomente nicht.
Robert Englund bleibt der Reihe treu und ist als Freedy mal wieder furios, bitterböse, eben seine Paraderolle.Die restlichen Charaktere sind eher unbekannt und szellen mal wieder das typische Teenieniveau dar.
Fazit:
Ein mordsmäßig blutiger Spass, welche sehr rasant und humorvoll umgesetzt wurde. Viel Action, recht hoher Bodycount und literweise Kunstblut. Ständig wechselnde Kulissen, toller Score und zwei Slashergiganten in Hochform. Die restlichen Darsteller halten das durchnschnittliche Niveau.
Unterhält wahnsinnig gut und macht tierisch Spass. Hätte man besser eigentlich nicht machen können.