Review

In der näheren Umgebung einer renomierten Tanzakademie geschehen grausame Morde. Eine junge Schülerin stellt Nachforschungen an und stösst auf ein schreckliches Geheimniss...

Dario Argentos Meisterwerk aus dem Jahre 1976 überzeugt den geneigten Fan italienischer Horrorfilme durch eine tolle Atmosphäre, einen gelungenen Soundtrack sowie geschickt portionierte, subtile Spannungsmomente. Neben dem stimmungsvollen Soundtrack ist in dieser Hinsicht vorallem die ausgezeichnete Optik des Filmes hervorzuheben, die sich durch knallige Farben und kreative Kameraperspektiven vom Genredurchschnitt absetzt.
Die Darsteller machen ihre Sache gut und bringen die verkörperten Charaktere glaubhaft rüber. Argentotypisch gibt es einige skuriele Gestalten zu sehen, die sehr zum düsteren Flair des Filmes beitragen, so zB der Blinde und sein Hund aber auch die Rektorin der Tanzakademie.
Gorefans kommen bei Suspiria nicht wirklich auf ihre Kosten. Die Morde halten zwar einen gewissen Härtegrad, arten dabei aber nicht in Splattereinlagen aus.
Allerdings hat Argentos Kultfilm dies auch garnicht nötig. Hier gibt es noch echte, handwerkliche Spannung und Atmosphäre zu bestaunen und auch die Story bietet immer wieder interessante Details, so dass ich Suspiria jedem Horrordfan bedenkenlos empfehlen kann.
Ein filmischer, wie auch optischer Hochgenuss

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