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Matthias Schweighöfer in einem US-Zombiefilm? Was zunächst sehr abwegig klingt, funktioniert tatsächlich weitestgehend gut. Genre-Experte Zack Snyder gelingt es, einen insgesamt recht kurzweiligen Actioner zu inszenieren, der vor allem mit einem guten Soundtrack und halbwegs interessanten Charakteren zu gefallen vermag. In der zweiten Hälfte weist "Army of the Dead" einen extrem hohen Body Count auf und ist stellenweise auch recht brutal. Für Zombiefilm-Fans ist "Army of the Dead" sicherlich sehenswert, auch wenn der Streifen dem Genre nur wenige neue Facetten hinzufügt und etwas selbstironischer hätte inszeniert sein können.
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Endlich wieder ein Zombie-Actioner mit ansehnlichem Budget, auch wenn ich mir vom Regisseur des genialen DAWN OF THE DEAD Remakes noch ein Fünkchen mehr erhofft hätte. Aber die Heist-Story inmitten einer postapokalyptischen Metropole voller einmaliger Sehenswürdigkeiten, die insbesondere im ramponierten Zustand sehr viel Atmo spenden, ist auch so schon geil. OCEAN'S ELEVEN (großer Raub in Las Vegas) trifft auf ALIENS (kernige Kerle mit Maschinengewehren gegen Monster) und GHOSTS OF MARS (schrille, wilde Feinde mit ihrem langhaarigen Anführer). Und dazwischen irgendwo unser Matthias Schweighöfer, der ein paar Deutschen-Klischees bedient. Aber Zack Snyder ist nun mal ein Meister des Rumms-Bumms und der Blutgehalt ist auch angenehm hoch, wobei: viele Einschüsse, relativ wenig echtes Geschmadder. Nur: Wer rennende Untote schon nicht mag, wird die smarten Superzombies ganz ablehnen.