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Eine böse Ninjaorganisation versucht die beiden marktführenden Drogengangs gegeneinander aufzubringen, um selbst an der Spitze des weltweiten Drogenmarktes zu stehen...

EMPIRE OF THE NINJAS ist wieder so ein übelst dümmliches Ninja-Flickwerk, bestehend aus einer unerträglich lahmen Gangster-Story der Marke 1/10, in welche im Nachhinein aber noch ein bisschen ulkiges Ninja-Gehampel eingefügt worden ist.
Die Story ist also völlig unverständlich und zum Umfallen langweilig. Die eingefügten Ninja-Kämpfe sind aber wieder einmal erste Sahne.
Geboten werden u.a. viele Fights, Flickflacks und Saltos in Slow Mo, Blechkatanas, massig farbenfrohe Rauchbombenschwaden und Ninjas, die sich sogar in Fische verwandeln können. Darüberhinaus wird Overacting mal wieder groß geschrieben und die Kostüme sehen aus, als wenn die Akteure in einem Geschenkpapier-Laden ausgerutscht wären oder sich im Altkeidercontainer eingekleidet hätten.

Außerdem ist die deutsche Syncho, wie eigentlich in jedem Ninja-Trashfest, unter aller Würde:
- "Stehen bleiben, Hände hoch!!!!!!!! Ich bin CIA-Agent und Rauschgiftfahnder!!!!! Also ergebt euch und werft die Waffen weg!!!!!!"
- "Du solltest nicht so viel denken! Vom Denken bekommt man zu viele Falten!"
- Mein Hemd ist so... durchgeschwitzt." - "Dem können wir abhelfen!... Ich hole Ihnen ein Frisches!" - "Prima Idee."

Über ein-zwei Ninja-lose Längen kann man zwar nicht hinwegsehen, sobald aber die vermummten Knallchargen auf der Leinwand erscheinen, ist Stimmung angesagt.
Für hartgesottene Trashhasen also ein kleiner Festschmaus, für Normalo-Gucker aber ein Schlafmittel und Hirnfolter.
Wer genügend Geduld mitbringt und Sinn für unfreiwilligen Humor gepachtet hat, wird dem sinnlosem Ninja-Nonsens gewiss etwas abgewinnen können.

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