Ein reines Ballerspiel mit minimalistischen Handlungsfetzen in einen Film zu konvertieren ist sicher nicht leicht. Es sollte eigentlich eine Herausforderung für jeden Drehbuchschreiber sein; der, der diesen Quatsch fabriziert hat, hat versucht, den typischen 80er Slasher mit den typischen 80er Zombies zu verquicken, "Matrix"-like Effekte und -Schnitte der 90er und 2K eingebaut, mittlerweile etwas angestaubte Darsteller wie Jürgen Prochnow, dem wohl schon vor "Wing Commander" egal ist, wofür er sein Geld bekommt dabei.
Handlung: Twens kommen zu spät für Fähre zu Rave-Party auf unheimlicher Insel, geben Skipper 1000 Dollar (!), um das Boot zu mieten. Auf der Insel ist die Party in vollem Gange ("SEGA"-Logo groß im Bild)- ungefähr 10 Nebendarsteller hüpfen wie wild um ungefähr 3 barbusige (auch hüpfende) Schönheiten herum.
Usw., toll ist die Szene, wo ein Hauptdarsteller im Chemieklo eingeschlossen wird und sich nicht befreien kann, trotz 100% Plastik. Toll ist auch der Einfall, beim Zombietöten Sequenzen aus dem Computerspiel zwischenzuschneiden- dummerweise mit grünem "Blut".
Die Zombies erinnern in ihren Bewegungen mehr an Ninja-Kämpfer, das "House" ist eine elende Hütte, aus der man vorne rein und hinten sofort wieder rausgeht (Monsterfische/Serum auf Leichen/Ballern).
Dem Übeltäter wird am Schluß der Kopf zertreten (netter Effekt).
Bier rein, dann macht der Film Spaß.