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Die Handlung von House of the Dead ist sehr simple eine Gruppe Jugendlicher will zu einem Rave auf eine einsame Insel, dort angekommen stellt sich heraus das die komplette Insel mit Zombies übersät ist, die man nun versucht zu bekämpfen, das wars. Es wird zwar versucht dem Film sowas wie eine Story zu geben, z.B. versucht man zu erklären woher die Zombies überhaupt stammen und wie sie auf die Insel gelangt sind, dass sind aber bestenfalls nur Ansätze mit denen der Regisseur versucht die schlechte Handlung des Films zu vertuschen, was ihm aber nicht gelingt.

Der Film ist komplett mit unbekannten teilweise sehr jungen Schauspielern besetzt was man auch merkt, denn keiner von ihnen schafft es seine Rolle überzeugend zu spielen. Aber das ist auch nicht so wichtig weil der Film eh keine richtige Story hat die er dem Zuschauer glaubwürdig vermitteln muss.

Zur nicht vorhanden Story und schlechten schauspielerischen Leistung kommt noch hinzu, dass es teilweise etwas schwierig ist dem richtig Film zu folgen weil er sehr merkwürdig geschnitten ist, so wurden z.B. Ausschnitte aus dem gleichnamigen Computerspiel verwendet, der Regisseur wollte hier wohl etwas Kreativ sein was ihm, aber nicht gelungen ist weil diese Ausschnitte sehr nerven und gar nichts mit dem Film zu tun haben. Hinzu kommt eine Kameraführung die manche Szenen nur als ein einziges Durcheinander darstellt. Ausserdem fand ich es sehr nervig das um jeden Hauptdarsteller, während des Kampfes ein 360° Schwenk gemacht wurde. Auch die Zombies wirkten auf mich etwas billig, aber dafür können sie plötzlich schwimmen und benutzten Waffen.

Der Film ist dem Spiel sehr ähnlich, denn das Spiel bot ähnlich wenig Handlung, man hat einfach nur sinnlos herumgeballert, was aber nicht unbedingt schlecht war denn ab und zu und für kurze Zeit hat es Spass gemacht genauso wie der Film. Denn zur Mitte wird ordentlich herumgeballert, dabei wird nicht an Blut, zerplatzenden Köpfen und herumfliegenden Körperteilen gespart, was ganz lustig ist. Die Munition geht den Kämpfern wie in vielen Filmen natürlich nie aus und ich glaube sie hatte alle schon mal eine Ausbildung bei den Marines, denn sie können alle sehr gut schiessen und sind auch im Nahkampf nicht zu verachten. Ganz gut fand ich die Bullet-Time Aufnahmen das ist mal was neues bei dieser Art von Filmen, aber leider das nicht das Einzige was sich der Regisseur von dem Film Matrix abgeschaut hat, denn er verwendet einen sehr ähnlichen Soundtrack was ich, aber als nicht sehr passend empfunden hab.

Fazit: Der Film bietet wenig oder gar keine Handlung, die Schauspieler sind auch schlecht und gedreht ist er auch nicht wirklich gut, aber er bietet genauso wie das Spiel massig Herumgeballere und durch die Gegend fliegende Körperteile wem das gefällt und wer schon das Spiel gut fand, der kann ihn sich ja mal in der Videothek ausleihen, aber bloss nicht kaufen da gibts auch in dem Genre bessere, der Rest sollte, sofern er nicht mal Lust auf einen schlechten Film hat, die Finger von lassen.

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